Deutsch-Spanische Schule Alberto Duero in Sevilla

Hospitationsabkommen zwischen der Deutsch-Spanischen Schule Alberto Duero in Sevilla und der Fachschule für Sozialpädagogik an den BBS Cuxhaven im Rahmen des Projektes Erasmus+

Nachdem die Kollegin Margarita la Torre Salas von der Deutsch-Spanischen Schule Alberto Duero in Sevilla in diesem Sommer in Cuxhaven in den Kindertagesstätten Martinskirche, St. Willehad und der Abendrothschule sowie an den BBS Cuxhaven im Fachbereich Soziale Berufe hospitiert hat, fand nun der Gegenbesuch der Kollegin Maren Nieber in Sevilla statt.

Frau Nieber bekam die Möglichkeit das pädagogische, didaktische und methodische Konzept im Bereich der vorschulischen Arbeit der Deutsch-Spanischen Schule kennen zu lernen. Sie hatte die Gelegenheit bei verschiedenen Kolleginnen des Kindergartenbereiches zu hospitieren und im Rahmen der Unterrichtsgestaltung zu unterstützen. Im Gegensatz zu Deutschland haben die Kinder in Spanien auch schon im Vorschulalter einen Stundenplan mit Unterrichtsfächern, wie Sprache, Mathematik, Musik, Projekt. Das Besondere an der Schule Alberto Duero ist die Zweisprachigkeit, das heißt, dass mit den Kindern in erster Linie Deutsch gesprochen wird und erst dann Spanisch.

sevilla_maren-nieber_gruppenfoto In die Zeit des Besuches fiel die Vorbereitung des St. Martin Festes. Hierfür studierten die Kinder Laternenlieder und probten für die Aufführung der Geschichte von St. Martin. Höhepunkt war dann die Feier mit den Eltern, wobei die Kinder ihre Lieder präsentierten.

Besonderer Schwerpunkt des Besuches war außerdem die Vorbereitung der Praktika der SchülerInnen der Fachschule für Sozialpädagogik, die im kommenden Jahr ihre Ausbildung am Lernort Praxis im vorschulischen Bereich der Deutsch-Spanischen Schule absolvieren. Die SchülerInnen aus Deutschland bekommen bevorzugt einen Praxisplatz, weil sie Muttersprachler sind und ein gutes Sprachvorbild sein können.

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Frau Nieber konnte schon Absprachen zur Ausgestaltung der Ausbildung am Lernort Praxis mit der Leiterin des vorschulischen Bereiches Frau Susanne Pichler treffen. Der gute Einblick in die Arbeit vor Ort erleichtert es Frau Nieber Arbeitsaufträge für das Praktikum zu entwickeln und das Arbeitsfeld mit seinen Anforderungen, Aufgaben und Belastungen für die Schülerinnen genau kennenzulernen. Die SchülerInnen werden für 8 Wochen im Frühjahr/Sommer 2017 in Sevilla sein

Dieser Austausch ist nicht nur im Hinblick auf die Arbeit interessant. Er dient auch dem besseren Verständnis der Kulturen untereinander. Durch das Leben in der Familie hatte Frau Nieber die Möglichkeit Bräuche und Gewohnheiten und die besondere Gastfreundschaft kennenzulernen, die Sprachkenntnisse zu vertiefen und sich als Teil der Familie zu fühlen.

Mit der Großfamilie wurden Ausflüge nach Portugal und in historische Städte in Andalusien unternommen. Aber auch Sevilla hat Frau Nieber mit diesem Besuch genauer kennengelernt. Das Wahrzeichen von Sevilla, den Torro del Oro von innen zu sehen und die Aussicht vom Turm über die Stadt zu genießen war neben der Flussfahrt auf dem Meandro de San Jeromino bei Nacht ein besonderer Höhepunkt.

Geplant ist eine Vertiefung des Kontaktes zu Sevilla durch weitere Hospitations-Austausche im kommenden Schuljahr 2017/2018. Dann werden andere KollegInnen aus Sevilla und Cuxhaven die Möglichkeit der gegenseitigen Hospitation durch das Projekt Erasmus+ haben.

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