Schulfahrt zum Wella Studio nach HH

Schulfahrt zum Wella Studio nach HH

Welche Bedeutung hat die Farbdiagnose für unser Farbergebnis? Mit dieser und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die angehenden Friseurinnen und Friseure des 2. Lehrjahres der BBS Cuxhaven auf ihrer Schulfahrt zum Wella Studio in Hamburg.

 

 

Vorher- und Nachher-Bilder sind in der heutigen digitalen Zeit sowohl für die Kunden als auch die Friseure enorm wichtig.

Da der Lehrerin Susanne Schulz neben dem alltäglichen Unterricht auch außerschulische Lernorte für ihre Schülerinnen und Schüler wichtig sind, plante sie kurzum eine Schulfahrt zum Wella Studio in Begleitung mit der Lehrkraft Antje Pacyna. Aus ihrer bisherigen Schullaufbahnerfahrung wusste Frau Schulz, dass die Firma Wella für die Schulklassen individuelle Schulungen anbietet und diese sehr ansprechend gestaltet. Vor allem die Theorie-Praxis-Verknüpfung der vier kompetenten  Fachtrainerinnen mit Hilfe von drei Modellen kam bei den Auszubildenden besonders gut an. Die Farbdiagnose, welche für das Farbergebnis essentiell ist, war ein Schwerpunkt der Wella-Schulung. Dazu gehören der Kundenwunsch; die Bestimmung des Naturtons des Weißanteils, der Farbe in den Haarlängen und Spitzen; die Haarstruktur und die Farbrezeptur.

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass es nur ein „Hell“ oder ein „Dunkel“ gibt. Dazwischen ist noch so viel mehr – verschiedene Tontiefen und Nuancierungen. Darüber hinaus muss die persönliche Wahrnehmung des Kunden berücksichtigt werden, die sich von der des Friseurs unterscheidet. Eine ausführliche Beratung und damit die Wertschätzung des Kunden schafft neues Erleben. Ein Friseur sollte sein Können, wie z.B. die Farbdiagnose, nicht nur im Kopf abspulen, sondern darüber sprechen. Dadurch fühlt sich der Kunde ernst genommen und individuell betreut. Ein Tipp der Fachtrainerinnen: „Tu Gutes – sprich darüber!“

Durch die Trainerinnen haben die Auszubildenden außerdem eine neue Auftragetechnik kennengelernt, die ein gleichmäßiges Farbergebnis erzielt, auch wenn man „mal eben“ zum Telefon flitzen muss. Die Schülerinnen und Schüler mussten jedoch in Form einer Gruppenarbeit auch selbst tätig werden und ihr theoretischen Wissen unter Beweis stellen. Dabei lernten sie verschiedene Produktgruppen und ihre Wirkweisen kennen. Die Unterscheidung zwischen physikalischen und chemischen Prinzipien bei der Farbveränderung wurde durch die anschließende Gruppenpräsentation und Vertiefung der Fachtrainerinnen verdeutlicht. Die Eselsbrücke des Flirts (physikalische Tönung) und der Ehe (permanente Haarfarbe) bleibt den Lehrlingen wohl bis zur Prüfung im Gedächtnis.

Die abschließende Reflexion des Besuchs des Wella Studios in Hamburg zeigt eindeutig, dass die Schülerinnen und Schüler viel Freude an der Wella-Schulung hatten. Die Organisation im Vorfeld und vor Ort, die Gastfreundlichkeit der Firma Wella, die Aufgeschlossenheit und das Know-How der Trainerinnen beeindruckte nachhaltig.